Pressespiegel

 

Privatbank Ellwanger & Geiger, Stuttgart

Reisedokumentation von Peter Weinert begeistert Frauennetzwerk „Women at Work“

Stuttgart, 3. Mai 2016        Der bekannte Fernsehjournalist und Filmregisseur Peter Weinert nahm die Besucherinnen des Netzwerktreffens von „Women at Work“ mit auf eine Reise in die Region Ladakh im Transhimalaya. Das Frauennetzwerk bot den über 70 Teilnehmerinnen der Abendveranstaltung in der Alten Kanzlei Stuttgart ganz neue Eindrücke über ferne Länder und fremde Kulturen, die zur kritischen Reflexion anregten.

Anhand eines Dokumentarfilms, der Anfang der 2000er entstand, zeigte Weinert Einblicke in die Expedition seines Fernsehteams über den Fluss Zanskar. Während seiner Produktion begleitete er Menschen, die durch Offenheit und ihre Hingabe zum Buddhismus beeindruckten – ein Erlebnis, das nicht nur seinem Team, sondern auch den Zuschauern seiner Dokumentation eine andere Lebensanschauung zeigte.

Weinert, der über 30 Jahre für den Hessischen Rundfunk tätig war und in den letzten zehn Jahren für ARTE produzierte, beleuchtete in seinem Vortrag das Leben der Bevölkerung Ladakhs, das sich deutlich von der europäischen Lebensweise unterscheidet. Auf dem Weg durch das Land der hohen Pässe war sein Team enormen Bedingungen ausgesetzt: Die extremen Minustemperaturen oder auch die Wege auf steilen Pässen stellten nicht nur das Filmteam vor ganz neue Herausforderungen, sondern brachten auch die Technik an ihre Grenzen. 
 
„Die Eindrücke, die Peter Weinert im Gepäck hatte, regten zur kritischen Reflexion über die eigene Lebensweise an und warfen die Frage auf, ob wir die Prioritäten in unserem täglichen Leben immer richtig setzen“, sagte Silke Kirschenmann, eine der drei Organisatorinnen der Veranstaltung und Vermögensberaterin bei ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers. Das bestätigten auch die lebhafte Diskussion und die zahlreichen Fragen der Teilnehmerinnen im Anschluss: Über 70 interessierte Frauen aus Business, Kultur und dem öffentlichen Leben aller Altersgruppen waren bei der Veranstaltung vertreten. 

Kirschenmann gründete das Business-Netzwerk „Women at Work“ vor vier Jahren gemeinsam mit Isolde Fischer, Unternehmensberaterin bei FISCHER CONSULT, und Dr. Elisabeth Kuhn, Rechtsanwältin bei KUHN und KUHN Rechtsanwälte, in Stuttgart. Das Netzwerk bietet mit eigenen Veranstaltungen eine Plattform für Unternehmerinnen, weibliche Fach- und Führungskräfte, Entscheiderinnen und spannende Frauen mit Bezug zur Unternehmenswelt. Es hat das Ziel, die berufliche Vernetzung von Business-Frauen in Stuttgart gezielt zu fördern.

 


Porsche Zentrum Hofheim – März 2015
 Abenteuer Afrika im Porsche Zentrum Hofheim

Ende März diesen Jahres erlebten Kunden und Freunde unseres Hauses eine atemberaubende Filmvorführung. Der bekannte Kultur-Dokumentarfilmer vom Hessischen Rundfunk Peter Weinert, moderierte live seine spannenden Expeditionsreisen in den Tschad, nach Kenia, Kamerun, Äthiopien und in die Demokratische Republik Kongo. Unsere Gäste bekamen einen kleinen Einblick in die wunderschöne und bizarre Welt Afrikas.

Peter Weinert, studierter Politologe und Fernsehjournalist, ist seit über 30 Jahren erfolgreich beim Hessischen Rundfunk unter anderem für die Sendereihen „Länder, Menschen Abenteuer“ und „Wunderwelten“ bei ARTE tätig.

Wir bedanken uns recht herzlich für den spannenden Abend.


 

Kelkheimer Zeitung 28.10.2015

In der Stadthalle mit Peter Weinert ins faszinierende China reisen

Er hält sein Versprechen, dass er vor zwei Jahren in der Stadthalle gab: Ein weiterer Vortrag aus dem unerschöpflichen Vorrat seiner Reisen für das Fernsehen. Der Kelkheimer Fernsehjournalist und Filmregisseur Peter Weinert hat in den letzten 29 Jahren für den Hessischen Rundfunk, die ARD und den Kultursender ARTE siebzig Dokumentarfilme produziert. Zahlreiche Reisereportagen eingeschlossen hat er in über 50 Ländern dieser Erde Filme gedreht. Und an diesen reichhaltigen „Schätzen“ lässt er die Kelkheimer zusammen mit dem Kelkheimer Lions als Veranstalter wieder teilhaben. Am 6. November (Freitag) wird er per Vortrag und Film seine Gäste um 19.30 Uhr auf eine Reise nach China entführen. Peter Weinert hat fast ein Jahr seines Lebens in China beruflich und privat zugebracht. Er weiß also, wovon er spricht und was er seinen Gästen auf der Großleinwand in der Stadthalle vorführt. Die Reise beginnt im Südwesten des großen Landes, in der Provinz Yunnan und der Globetrotter Peter Weinert wird Ausschnitte aus vier Produktionen live kommentieren.

Hier haben Bauern eine der außergewöhnlichsten Landschaften der Erde geformt. Seit über einem Jahrtausend trotzen die Hani, eine von 25 Minderheiten in Yunnan, den Bergen Land für ihre Reisterrassen ab, und versehen diese mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem. Sie selbst nennen ihr Werk „Leitern zum Himmel“, denn die Terrassen überwinden vom Tal bis zu den oberen Berghängen an manchen Stellen 1500 Meter und mehr. Eine Landschaft wie ein Gespinst. Erdterrassen steigen bergan zu einer riesigen Skulptur. (Bild). Sowohl im Sommer als auch im Winter hat Peter Weinert mit seinem Team bei den Hani gelebt. Während der Bewässerungsperiode sehen die Terrassenfelder im Sonnenlicht wie silberne Seen aus. Während der Erntezeit schillern sie in den unterschiedlichsten Farben und so dokumentieren die Filmausschnitte das heutige Leben der Hani in einem kleinen Bergdorf abseits jeglicher Zivilisation. Elf Familien leben hier in 200 Jahre alten Lehmziegelbauten ohne fließendes Wasser in ihrer eigenen Kultur und mit ihrer von Schamanen geprägten animistischen Religion.

Die Provinz Guizhou, ebenfalls im Südwesten des Landes, ist etwa halb so groß wie Deutschland. Geprägt wird diese Provinz bis heute aber von den zahlreichen Nationalen Minderheiten, die hier in kleinen Dörfern leben. Zum Beispiel von den Dong, die bis heute ihre Häuser aus Holz bauen. Das Wahrzeichen eines jeden Dorfes ist ein Trommelturm mit einer Wind- und Regenbrücke. Seit wann die Dong diese Trommeltürme bauen ist unbekannt. Sicher ist, dass früher Nachrichten mit einer Trommel von diesen Türmen in andere Dörfer verschickt wurden. China wie aus dem Bilderbuch erlebt Peter Weinert in einem kleinen Dorf der Miao. Hier wohnt ein kleiner Volksstamm, der sich Langhorn Miao nennt. An einem Kamm aus Ahorn befestigen die Frauen und Mädchen künstliche Haare aus Schafwolle. Dieser grandiose Kopfschmuck wiegt mehrere Kilo. Doch das Bilderbuch-China bekommt auch hier Risse. Viele traditionelle Häuser stehen leer. Die jungen Bewohner ziehen in die Städte. Die Langhorn-Miao ist eine der letzten kleinen ethnischen Minderheiten in der Provinz Guizhou. Ihre Zukunft ist ungewiss. Das Land ist im Umbruch. Die Dörfer werden mehr und mehr zu Museen. Die Filmreise von Peter Weinert endet in der kleinen Provinz Anhui im Südosten des Landes. Hier steht der Berg Huang Shan. In China ein Nationalsymbol, gleichauf mit der Großen Mauer und dem Fluss Jangtse.

Die Sonnenauf- und Untergänge und die ziehenden Nebelschwaden sorgen für die mystischen Stimmungen am Huang Shan, die seit vielen Jahrhunderten die Fantasien der Besucher, Kaligrafen, Maler und Poeten beflügeln. Und natürlich der Mythos dieses Berges, denn vor etwa 5.000 Jahren soll hier der „Gelbe Kaiser“, Hung Di, Heilkräuter für ein Unsterblichkeits-Elexier gefunden haben. Der „Gelbe Kaiser“, der danach zum Himmel aufgestiegen sein soll, gilt als einer der fünf mythischen Gründungsväter Chinas.


Höchster Kreisblatt 05.11.2015

Der Mann, der uns mehr als 50 Länder vorstellte

05.11.2015 Peter Weinert aus Kelkheim hat für Fernsehsender gut 70 Dokumentarfilme produziert. Nun ist er zwar offiziell im Ruhestand, doch vom Reisen hält ihn das nicht ab. In seinem Heimatort stellt er am Freitag besondere Flecken in China vor.

Das Kreisblatt erwischt Peter Weinert nicht zu Hause. Der 65-Jährige ist gerade unterwegs. Wen wundert’s – das ist der Dokumentarfilmer schon fast sein ganzes Leben gewesen. Und auch im offiziellen Ruhestand, in den er im Dezember tritt, wird der Weltenbummler weiterhin um den Globus reisen. „Ich werde weiterarbeiten, vielleicht nicht mehr in diesem Extrem“, verrät Weinert. Statt bis zu drei Reportagen aus den entlegensten Winkeln der Erde, sollen es künftig noch ein bis zwei sein. Sein nächster Film könnte ihn in den Iran führen, wo er einen besonderen Volksstamm besuchen will.

Auch in China hat er schon bemerkenswerte Menschen getroffen und zum Teil bei ihnen gelebt. Davon erzählt das Mitglied des Kelkheimer Lions Clubs morgen bei einem besonderen Vortrag in der Stadthalle. Bis zu fünf Tage Vorbereitungszeit benötigte eine solche Filmschau, berichtet Weinert. Denn schließlich möchte er ebenso wie in den Filmen eine Botschaft vermitteln. „Das Herausragende ist für mich das Kennenlernen von unglaublich interessanten und bewegenden Menschen und den Landschaften“, betont er. Begegnungen wie mit einem 88 Jahre alten Mönch im Himalaya oder einem Sadhu, einem heiligen Mann im Hinduismus, während einer Pilgerreise – „das sind Highlights, die werde ich nie vergessen“.

 

Info: Filmreise ins „Reich der Mitte“

Fast ein Jahr hat Peter Weinert in China gelebt. Seine Erlebnisse aus vier TV-Produktionen präsentiert der Kelkheimer nun bei einer Veranstaltung seiner Kollegen vom Lions Club.

Ebenso wenig wie die schweren Momente: Im Kongo geriet Peter Weinert sechs Wochen lang mitten in den Bürgerkrieg. Dabei sollte er doch „nur“ eine Population der letzten Gorillas begleiten. „Ich habe hunderte Tote gesehen, auch Kinder“, erinnert sich der Kelkheimer. Die Flüchtlinge landeten im Dschungel und ernährten sich unter anderem von den Gorillas. Hier eine „normale“ Dokumentation zu drehen – „da bin ich schon in einem Gewissenskonflikt mit mir selbst gekommen, das war mein schwierigster Auftrag“, räumt der Globetrotter ein.

Doch ans Aufhören hat er in den fast 30 Jahren nie gedacht. Da klingen ihm zu sehr die Worte seines Vaters in den Ohren: „Du hast die Chance, die Welt aus dem Frieden heraus kennenzulernen. Nutze sie“, habe er ihm mal gesagt. Der Vater selbst erlebte im Zweiten Weltkrieg und der Gefangenschaft nämlich die Kehrseite der Medaille mit. Auch aus dieser Demut heraus, habe er dann seinen Weg eingeschlagen. Als Bub zog Weinert mit den Pfadfindern umher, als Politik- und Germanistik-Student standen Rucksack-Reisen durch Thailand und die Philippinen an. Er wollte erst Lehrer werden, überlegte es sich nach dem Referendariat aber anders und landete über Umwege beim Hessischen Rundfunk. Dort baute er die Dokumentationsabteilung auf. Für den HR, die ARD und zuletzt vor allem den Kultursender Arte hat er so über 70 Filme aus gut 50 Ländern produziert. Bereist habe er mehr als 100 Nationen. Einige Preise hat Weinert erhalten, doch das ist für ihn Nebensache. Er will besondere Menschen vorstellen – und baut dabei auf ein eingespieltes Team aus Kameramann, Tontechniker und meist Reiseleiter.

Wie ein solcher Weltenbummler, der fast alle Krisenländer kennt, über die Flüchtlingskrise denkt? „Es ist unsere Verpflichtung, diese Problematik mit zu lösen. Ich kann jeden Einzelnen aus Syrien oder Afghanistan verstehen“, sagt Weinert, dessen Tochter Lehrerin in Schweden ist, der in seiner Freizeit gerne Ski fährt, wandert oder aufs Rad steigt und privat gerne noch einmal die Antarktis bereisen möchte.


Kelkheimer Zeitung 29.10.2015


Kelkheimer Zeitung 12.11.2015

 


Kelkheimer Zeitung 07.04.2011

 


Kelkheimer Zeitung 24.03.2011

 


Kelkheimer Zeitung 24.02.2011

 


Neue Presse 27.02.2015

 


Höchster Kreisblatt 05.11.2015